Gran Canaria

Monumentale Landschaften, ruhiges Landleben, verschlafene Bergdörfer – aber auch pulsierender lauter Massentourismus mit brutalen Bettenburgen! So würde ich meine Eindrücke in Kurzform zusammenfassen, welche ich bei unserem Besuch der Kanareninsel, jetzt Anfang Jänner 2026 gewonnen habe!

Mit neugieriger Erwartung machten sich ich und Pommeline kurz nach den Weihnachts -und Neujahrsfeiertagen aus dem eisigen heimischen Linz auf den Weg in Richtung sonniger Kanareninsel Gran Canaria.

Alles verlief reibungslos! Flug Wien nach Las Palmas, Transfer ins gebuchte Bungalowresssort SUITES & VILLAS by Dunas, Übernahme der gebuchten Leihräder bei FreeMotion – Cannondale Synapse – und schon gings am nächsten Tag ins gebirgige Hinterland im Süden der Insel.

Und es war absolut beeindruckend, was wir hier an Landschaften zu Gesicht bekommen haben. Hinauf bis auf nahezu über 1000m über dem Meer, pittoreske Gebirgszüge mit Grand Canyon-Charakter, beeindruckende Höhenstraßen mit unzähligen Serpentinen, gemütlichen Bergdörfern mit kleinen Kaffee`s und Snackbars, um kurz Pause zumachen – mit günstigen Preisen (2 cafe con leche €4,50,-). Guter Straßenzustand, wenig Verkehr, ausgenommen an Wochenenden, da sind viele Valentino Rossis mit ihren 1-spurigen Raketen im Tiefflug mit enormen Schräglagen unterwegs.

Unsere Bungalowanlage war absolut akzeptabel, wenngleich keine Heizung vorhanden war. Da mussten wir uns für die Stunden nach Sonnenuntergang mit einem Heizstrahler behelfen (den konnten wir bei der Rezeption relativ günstig ausleihen). In der Nacht sanken die Temperaturen dann doch auf bis 12°C ab. Eine kleine Ortschaft zum Flanieren war nicht vorhanden, dafür aber eine Bar, die diverse Cocktails, Drinks und Biere feilbot. Wir lernten einen galizischen Vermouth kennen – Petroni, „Sour“ oder „Aperitivo“, aber auch diverse Gin Tonic`s, einheimische Weine, und Biere wie Estrella und San Miguel!

Sportliche Bilanz: 7 Radtouren, 354km und, 6390 hm + ein 12km Dauerlauf!

Befremdend empfanden wir den Einen oder Anderen Küstenort im Süden der Insel, wie zum Beispiel Puerto Rico oder den Ortsteil von Maspalomas – Playa de Ingles, wo enorme Hotelklötze und „Bettenburgen“ errichtet wurden, und richtiger Massentourismus stattfindet.

Bei uns im DUNAS wars aber überschaubar, nett und angenehm:

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